brandenburg.jpg

Wer ist Online

Wir haben 3 Gäste online
Ulti Clocks content

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Ziele des Bündnisses PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BGR   
Sonntag, den 19. Oktober 2008 um 19:50 Uhr

*** Bündnis Gegen Rechts ***

Königs Wusterhausen


 

 

soll heißen:


Bündnis engagierter Bürger gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Intoleranz und menschenverachtende Hetze.

 

Bündnis für:


Bunt statt braun, Gleichberechtigung und Humanismus, Menschenwürde und Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Vielfalt.


Unser Bündnis hat sich nach einem Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen im Oktober 2007 gegründet.


Wir wollen kontinuierlich aktiv gegen faschistische Ideologie arbeiten, bis der braune Spuk uns nicht mehr im Alltag begegnet.


Wir sind keiner Partei zugehörig. Jeder vertritt in unserem Bündnis nur sich selbst.


Unser Förderverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.
Wir sind Mitglied des AKTIONSBÜNDNIS BRANDENBURG gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.


 

 

Warum gegen Nazis organisieren?

Sind das nicht nur ein paar Verirrte, die in unserer Demokratie ohnehin chancenlos sind?

Was wollen Nazis heute?


 

Um an gesellschaftliche Entwicklungen anschlussfähig zu bleiben, hat die NPD ihre politische Taktik weiterentwickelt. Sie knüpft an der gewerkschaftlichen bzw. linken Kritik am Turbokapitalismus an, fordert „Zukunft statt Globalisierung “und gibt vor, ein „Zeichen für soziale Gerechtigkeit“ setzen zu wollen. Vordergründig aktuell kopiert die NPD allerdings exakt die politische Strategie der historischen NSDAP, die sich ja auch Arbeiterpartei nannte (obwohl bis 1933 kaum Arbeiter/innen zu ihrer Mitgliedschaft zählten) und die bis zur Übergabe der Macht an sie in ihrer Propaganda scharf antikapitalistisch argumentierte. Der „Antikapitalismus“ der NSDAP diente jedoch lediglich dazu, ihren Antisemitismus und ihren Rassismus zu propagieren. Der menschenverachtende Rassismus war die zentrale Leitlinie ihrer Politik. Die NPD bedient das gleiche Muster, wenn sie „Schutz vor der Ausbeutung von wurzellosen Großkonzernen“ fordert um das „Sozialsystem für Deutsche“ zu erhalten. So wie die historische NSDAP ihren Antikapitalismus als Partei an der Macht schrittweise aufgab und Vertreter des Großkapitals wie Krupp, Thyssen aber auch Wilhelm von Opel den Ton bestimmten, so ist auch der nationale Sozialismus der NPD reine Demagogie. Reale Interessengegensätze können eben nicht durch eine sogenannte„Volksgemeinschaft“ aufgehoben werden.


Um ihren Platz im Parteienspektrum zu finden, tritt die NPD in ihrer Außendarstellung d.h. in ihrem politischen Profil, als Nachfolgepartei der NSDAP auf. Da der Begriff des „Nationalsozialismus“ sie strafrechtlich als Nachfolgeparteikennzeichnen würde, vertritt sie einen „nationalen Sozialismus“. Doch der auf ihrer Website gepflegte Sprachgebrauch gleicht dem des „Stürmers“.


 

                             Die neuen Nazis sind die alten!



 

Unser ganzes Bestreben muss sein, eine funktionierende Demokratie zu sichern, nicht deren Abschaffung! Der „Markt“ muss wieder unter die Kontrolle der Politik gebracht werden. Neoliberalismus bedeutet: Mehr Macht den Konzernen und Banken, weniger Macht dem Staat, also weniger Macht der Demokratie (wenn wir sie denn wirklich ausüben)!!

 

Die Demokratie: Das sind wir alle (noch)!


Darum: Machen wir uns bemerkbar. Kämpfen wir gegen soziales Unrecht, national, europaweit, weltweit. Verbünden wir uns mit allen, die einen weiteren Abbau an Demokratie nicht dulden. Verhindern wir den wahnwitzigen Traum von der „nationalen Lösung“. Keine Chance den Volksverführern von rechts außen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 22:27 Uhr
 
, Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting